Karoline Eichhorn

Die Wahlhamburgerin Karoline Eichhorn gehört seit vielen Jahren zu den bekannten Gesichtern im Theater und Film.

Aufgewachsen in Stuttgart verließ sie nach ihrem Schulabschluss die Heimat um in Essen an der Folkwang Hochschule Schauspiel zu studieren. Das Studium beendete sie frühzeitig, um an die Schaubühne Berlin zu wechseln, dort spielte sie unter der Regie von Peter Stein, Luc Bondy, Klaus Michael Grüber, Andrea Breth.

1990-1992 ging sie nach Bochum ans Schauspielhaus wo sie unter anderem mit den Steckel Brüdern arbeitete. 1992-1995 wechselte sie wieder an die Schaubühne und ab 1996 ist sie freiberuflich tätig und spielte in Bochum am Schauspielhaus, an der Schaubühne Berlin, am Thalia Theater Hamburg, am Burgtheater Wien, bei den Salzburger Festspielen und an den Hamburger Kammerspielen. Seit 2020 ist sie mit ihrem eigenen Theaterabend „Die Vodkagespräche“ (zusammen mit Catrin Striebeck), geschrieben von ihrem Mann, dem Autor Arne Donny Nielsen, unterwegs.

Neben ihrer Theaterarbeit ist sie seit 1995 auch in zahlreichen Film und Fernsehproduktionen zu sehen, unter anderem in:

Der Sandmann (Nico Hofmann), Gegen Ende der Nacht, Drei Tage im April (Oliver Storz), 

Todesspiel (Heinrich Breloer), Das letzte Schweigen, Dark/ Netflix (Baran Bo Odar), die Kirche bleibt im Dorf (Ulrike Grote), Alte Land (Sherry Hormann), Gestern waren wir noch Kinder (Nina Wolfrum)

Von 2008-2018 sprach sie im SWR-Radio-Tatort die schwäbische Kommissarin Nina Brändle.

Karoline Eichhorn wurde u.a. mit dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.




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