#Armutsbetroffen
Dokumentarisches Schauspiel von Helge Schmidt
Über fünf Millionen Menschen in Deutschland leben in Armut – und bleiben im öffentlichen Diskurs dennoch weitgehend unsichtbar. In einer Gesellschaft, in der sich viele wirtschaftlich bedroht fühlen geht unter, was tatsächliche Armut bedeutet: strukturell, existenziell, zwischenmenschlich.
Diese Inszenierung spricht nicht über Armut– sondern aus ihr heraus. Sie zeichnet ein vielstimmiges und widerständiges Bild einer ausgegrenzten Gruppe, die nicht länger schweigen will: Aktivist*innen der Bewegung #IchBinArmutsbetroffen haben in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen Erfahrungsberichte verfasst, die von Alltag und Isolation aber auch von Selbstbehauptung und politischem Bewusstsein erzählen.
Autor:innen Monja Ben Messaoud, Janne Groß, Hansen! Watt, Else?, Stefan Hübner, Karen, Janina Lütt, Malina, Mera O., Jenny Pricken sowie zahlreiche #IchBinArmutsbetroffen-Twitter-User
Regie Helge Schmidt
Bühne Lea Kissing
Kostüme Sina Brüggemann
Musik Frieder Hepting
Lichtdesign Sönke Christian Herm
Outside Eye Verena Brakonier, David Heiligers
Produktionsleitung Kaja Jakstat (Zwei Eulen)
Assistenz Lara Domke
Mit
Agnes Decker, Ruth Marie Kröger, Laura Uhlig
Tourneezeitraum
Termine auf Anfrage
Dauer
ca. 80 Minuten (ohne Pause) mit anschließendem Publikumsgespräch
