Die größten Show-Hits der Reeperbahn

Die Kiez Diva erzählt und singt vom Aufstieg der Reeperbahn zum Broadway Deutschlands: Vom Urknall des Schmidt Theaters, der ersten Riesenshow „Cats“ sowie den kleinen Musical-Boutique-Häusern Imperial und Holstenwall mit ihren legendären Off-Broadway-Shows von „Grease“ bis „Rocky Horror Show“.

Über die boomende Zeit der Nullerjahre und die Gegenwart, geprägt von „der“ Stage und dem Kiez-Superhit „Heiße Ecke“. Bis hin zum Musical, das noch über Olivia Jones geschrieben werden muss. Die Kiez Diva erzählt alles!

Iris Schumacher ist die Kiez Diva – die einzige Musical-Darstellerin der Welt, die auf allen „Big Five“ der Hamburger Reeperbahn-Bühnen gestanden hat. Und sie hat viel zu erzählen und zu besingen … Die Kiez Diva war einfach immer mit dabei. Auch Backstage! Sie berichtet von den Brettern, die auf der Reeperbahn nicht nur die Welt bedeuten, sondern oft einfach nur die Rampe zur Lukullus-Wurst und dem ersten Bier in einer langen Absturznacht. Wer war die besoffenste Katze? Welcher Danny in „Grease“ war nicht schwul und ist heute ein internationaler Star? All dies und natürlich die schönsten Songs dazu gibt‘s bei „Kiez Diva“!

© Iris Schumacher
Iris Schumacher

Iris Schumacher


© Iris Schumacher

Ihre Schauspielausbildung absolvierte die Hamburgerin in ihrer Heimatstadt.Es folgten Engagements in und um Hamburg: In der ROCKY HORROR SHOW spielte sie die Magenta, in PIAF am Schmidts Tivoli die junge Piaf, am Imperial Theater sah man sie als Rizzo in GREASE, Sue in A SLICE OF SATURDAY NIGHT, Fee in CINDERELLA, in der Revue HOSSA sowie als Abby Brewster in ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN. In TOMMY verkörperte sie die Mrs. Walker, in ON THE TOWN Hildy und Papagena in der KLEINEN ZAUBERFLÖTE. Mit Frank Thannhäuser übersetzte sie diverse Musicals ins Deutsche. 1998 wurden die beiden mit dem Image-Award für die beste Übersetzung ausgezeichnet. Ihr erstes Engagement bei einer Großproduktion war die Erstbesetzung Alice Beane in der Hamburger Produktion von TITANIC. Danach verkörperte sie vier Jahre lang in Stuttgart, Hamburg und Berlin die Erstbesetzung Rosie in MAMMA MIA!. 2011 folgte ein Engagement in der Weltpremiere von KEIN PARDON - DAS MUSICAL als Hilde Schlönzke in Düsseldorf. Eine Rolle, die sie zur Zeit auch an der Musikalischen Komödie in Leipzig spielt. Ausserdem spielte Iris die Rolle der Hausfrau in HEISSE ZEITEN und HÖCHSTE ZEIT am St. Pauli Theater. Zuletzt spielte sie neben ihrer Tätigkeit als Dozentin für Liedinterpretation an verschiedenen Musicalschulen in Hamburg die Rolle der Mrs. Grant in Sherlock Holmes DER FLUCH DES PHARAO am Imperial Theater.


© Thomas Hermanns
Thomas Hermanns

Thomas Hermanns


© Thomas Hermanns

Geboren 5. März 1963 in Bochum. Deutscher Moderator, Autor, Regisseur, Gründer und Intendant des Quatsch Comedy Clubs.

Ohne ihn hätte Deutschland deutlich weniger zu lachen: Thomas Hermanns ist seit über 20 Jahren einer der bekanntesten Moderatoren und Entertainer der Republik. Vor über 20 Jahren importierte er das Unterhaltungsformat Stand up Comedy aus dem englischsprachigen Raum und legte den Grundstein für die heutige Comedyin-dustrie und zahlreiche Comedykarrieren. Er gründete den ersten Comedy Club Deutschlands. Die legendäre Show „Quatsch Comedy Club“ bringt er aktuell auch ins Internet und schickt für die Quatsch Comedy Club Live Shows die besten Come-dians Deutschlands ab Januar 2016 regelmäßig auch nach Stuttgart.

Als Moderator, Autor und Regisseur blickt Thomas auf eine bemerkenswerte Karrie-re zurück. Schon mit 19 schrieb und inszenierte Thomas Hermanns Fernsehsen-dungen. Er gilt als der Vater der deutschen Stand-up-Comedy, denn mit seiner Quatsch Comedy Club Live Show holte er 1992 ein völlig neues Format nach Deutschland und entfachte damit einen regelrechten Boom. Einem breiteren Publi-kum wurde der beliebte Showmaster 1996 bekannt, als seine Erfolgsshow den Sprung von der Bühne in die deutschen Wohnzimmer gelang – bis heute ist sie die am längsten laufende Comedy-Sendung im deutschen Fernsehen. 1997, 2000 und 2009 erhielt er für diese den „Deutschen Comedypreis“ in den Kategorien „Beste Live Show“, „Beste Comedy“ und „Bestes Comedy Event“ sowie 2006 die „Goldene Kamera“. Der Quatsch Comedy Club als Live-Bühnenprogramm ist mittlerweile in Berlin beheimatet – und eine Zweigstelle in Hamburg, wo das Format ursprünglich entwickelt wurde, entstand vor zehn Jahren. Seit Februar 2011 begeistert Deutsch-lands bekannteste Stand-up-Comedy-Show auch regelmäßig das Publikum im Club des Düsseldorfer Capitol Theaters. Aufgrund der Beliebtheit der Sendung, in der durch Thomas Hermanns‘ untrügliches Gespür für Talente namhafte Künstler wie Cindy aus Marzahn, Bülent Ceylan oder Réné Marik hervorgingen, feierte der Quatsch Comedy Club im Januar 2012 bereits sein 20-jähriges Bestehen in Form einer großen Geburtstagsgala.

Als Autor schuf Thomas Hermanns die Kult-Serie „Lukas“ mit Comedy-Ikone Dirk Bach für das ZDF, aus seiner Feder stammen außerdem der Fernsehfilm „Meine beste Freundin“ und die Komödie „Sing, wenn du kannst!“. 2009 erschien sein ers-tes Buch „Für immer d.i.s.c.o.“ – eine autobiographische Zeitreise in die Jugendjahre des Entertainers und eine Hommage an die Disco-Musik der 70er- und 80er-Jahre. In seinem zweiten literarischen Werk, dem Bestseller „Das Tomatensaft Mysterium: Fliegen in der Comedy Class“, das 2010 veröffentlicht wurde, gibt Hermanns zahl-reiche Anekdoten rund ums Fliegen zum Besten. Zum 20-jährigen Jubiläum des Quatsch Comedy Clubs verfasste er zusammen mit Christoph Dompke „Das große Quatsch Comedy Buch. Alles über Deutschlands ersten Comedy Club“, das 2011 im Henschel Verlag erschien. 2012 erschien im Goldmann Verlag München sein erster Krimi, dessen Handlung sich natürlich im Rahmen einer TV-Castingshow abspielt: „Mörder Quote“.

Auch auf der Theater- und Musicalbühne kennt sich der Entertainer bestens aus: Als Regisseur inszenierte Thomas Hermanns unter anderem für bekannte Comedy-Kollegen wie Michael Mittermeier, Kaya Yanar und Gayle Tufts Comedy-Programme wie „Zapped“, „Paranoid“, „Was guckst Du?“ und „Miss Amerika“. Als bekennender Fan der Kult-Filme „Grease“ und „Kein Pardon“ entwickelte er unter anderem zu-sammen mit Hape Kerkeliung die Shows „Grease“, „Es fährt ein Zug nach nirgend-wo“ und „Kein Pardon – Das Musical“.

Als Moderator war Thomas Hermanns jahrelang eines der Gesichter des Eurovision Song Contests: Bis 2008 moderierte er in der ARD den „Countdown Eurovision“ und führte durch den deutschen Vorentscheid zu dem Gesangswettbewerb. Außerdem präsentierte Thomas Hermanns den „Red Nose Day“ und den „Pop Club“. Seit 2014 moderiert er die „European Film Awards“ und seit diesem Jahr ist er als künstleri-scher Leiter verantwortlich für die kreative Ausrichtung der „Goldenen Kamera“. Ab-seits der Kameras engagiert sich Thomas Hermanns für die schwul-lesbische Emanzipation in der Gesellschaft, wofür er 2007 mit der Kompassnadel des Schwu-len Netzwerk NRW e.V. ausgezeichnet wurde.