Hitch und ich

One-man-Hörspiele mit Jens Wawrczeck und unterschiedlichen Musikern

Sie kehren von den Toten zurück oder werden gleich mehrfach ins Jenseits befördert. Sie perfektionieren den Diebstahl, beobachten schamlos die Nachbarn oder verschwinden urplötzlich. Einige geraten an tödliche Therapeuten, andere an ehrlose Ehemänner oder gefährliche Vögel. Und wir lieben sie alle – die Helden aus Hitchcocks Filmen. Jens Wawrczeck, der Mann mit der Ausnahmestimme, lässt sie jetzt so zu Wort kommen, wie Hitch sie entdeckte. Denn mit dem detektivischen Gespür, das wir von ihm als Peter Shaw in der Kultserie „Die drei Fragezeichen“ kennen, hat er sie aufgespürt – die literarischen Vorlagen, die den Master of Suspense zu seinen Filmen inspirierten. Mit seiner One-Man-Hörspielreihe „Hitch und ich“ erweckt er sie jetzt zu ganz neuem Leben. Nicht nur für Cinéasten großes Ohren-Kino.

„Hitch und ich“ – ein audiovisuelles Gesamterlebnis: Verdächtig spannend, kriminell überraschend, mörderisch musikalisch.

Die Live-Hörspiele:

Vertigo – Aus dem Reich der Toten Ist sie es oder ist sie es nicht? Die Frau, die vor seinen Augen von einem Kirchturm sprang, scheint zurückgekehrt zu sein. Roger Flavières, Ex-Polizist mit Höhenangst, droht den Boden unter den Füßen zu verlieren ... Ein faszinierender Taumel um Liebe und Obsession.

Mit Maria Todtenhaupt an der Harfe

Immer Ärger mit Harry Gleich drei Menschen wollen den „ärgerlichen“ Harry ermordet haben. Er wurde erschossen sowie von einer Milchflasche und einem Damenschuh erschlagen. Nur eins ist klar – die Leiche muss weg. Eine aberwitzige Krimikomödie mit rabenschwarzem britischen Humor.

Mit Natalie Böttcher am Akkordeon

Das Fenster zum Hof Hal Jeffries sitzt nach einem Unfall in seinem Hinterhof-Apartment fest und kann sich nicht rühren. Aus Langeweile beginnt er die Nachbarn zu observieren – und macht eine entsetzliche Beobachtung. Doch auch er bleibt nicht ungesehen ... Perfekter Thrill „Noir“.

Mit Vincent Dombrowski am Saxophon

Verdacht Er lügt, betrügt und hat einen Mord auf dem Gewissen. Lina liebt ihn trotzdem. Dann erkrankt sie an Influenza. Ihr ganz „natürlicher“ Tod käme Johnny recht gelegen. Nutzt er die Gelegenheit oder verliert sie langsam den Verstand? Suspense pur.

Mit Guido Jäger am Kontrabass

Marnie Sie ist die perfekte Mitarbeiterin. Und ebenso perfekt erleichtert sie ihre Arbeitgeber um viel Geld. Bis ein Coup misslingt. Ihr neuer Chef zeigt sie nicht an, aber sie soll ihn heiraten und herausfinden, warum sie wurde, wie sie ist. Die Story einer außergewöhnlichen Heldin.

Mit Mareike Eidemüller am Vibraphon

Die Vögel Der Farmarbeiter Nat Hocken bemerkt es zuerst: Riesige Mengen Vögel versammeln sich an der Küste Cornwalls. In der Nacht wird er von ihnen attackiert. Schon bald breiten sich aggressive Vogelschwärme über ganz England aus ... Ein atemberaubendes Szenario von Daphne Du Maurier.

Mit Jan-Peter Pflug am Theremin

Spellbound – Das Haus von Dr. Edwardes Dr. Constance Sedgwick tritt ihre erste Stelle in einer noblen Nervenklinik an. Doch irgendetwas geht hier mit dem Teufel zu ... Huschende Schatten, zweckentfremdete religiöse Devotionalien und die große Frage, wer Patient und wer Psychiater ist – ein echter „Höllenspaß“!

Mit Maria Todtenhaupt an der Harfe

Eine Dame verschwindet Iris, Society-Girl auf Italienreise, erleidet einen Schwächeanfall. Im Zug lernt sie eine ältere Dame kennen. Aber als sie von einem Schläfchen erwacht, ist Miss Froy nicht nur verschwunden, sondern niemand will sie gesehen haben ... Ein rasanter Trip durch Lügen und Intrigen!

Mit Natalie Böttcher am Akkordeon

Pressestimmen

„Wawrczeck schlüpft in den Dialogen in die verschiedenen Rollen. Er weiß, wie man über Sprache Spannung erzeugen kann ... Dank Wawrczecks Sprachkunst fiebert jeder im Saal mit und hofft auf die Auflösung dieses Geheimnisses.“
Hamburger Abendblatt

„Jens Wawrczeck liest sensationell. Er spielt James Stewart und Kim Novak nur mit seiner Stimme an die Wand ... Unglaublich intensiv ... Die Harfe baut noch mal Suspense auf ...“
NDR Kultur

„Jens Wawrczeck könnte auch die Gebrauchsanweisung für einen Fön vorlesen und würde seine Zuhörer damit begeistern.“
MDR Kultur

© Uwe Tölle
Jens Wawrczeck

Jens Wawrczeck


© Uwe Tölle

Jens Wawrczeck wurde 1963 am Limfjord in Dänemark geboren und stand bereits als Kind beim NDR in Hamburg in Astrid Lindgrens „Die Brüder Löwenherz“ vor dem Mikrofon. An den Hamburger Kammerspielen gab er kurz danach sein Bühnendebüt und blieb seitdem sowohl dem Theater als auch dem Hörspiel treu. Nach seiner Schauspielausbildung in Hamburg, Wien und New York war er in den unterschiedlichsten Rollen zu sehen, für seine Darstellung des Edgar in Shakespeares „König Lear“ unter der Regie von Volker Lechtenbrink wurde er in Bad Hersfeld mit dem Kritiker- und Zuschauerpreis ausgezeichnet. Zuletzt war er in Hamburg in der deutschen Erstaufführung von Leon de Winters „Anne“ zu sehen und wird dort nächstes Jahr die Lady Bracknell in Anatol Preisslers Inszenierung von Oscar Wildes „Bunbury“ spielen. Jens Wawrczeck ist auch ein vielbeschäftigter Hörbuchinterpret, dessen Lesungen regelmäßig auf der HR-Bestenliste erscheinen. Unter seinem eigenem Hörbuchlabel Edition Audoba veröffentlicht er vergessene literarische Kostbarkeiten wie James Baldwins „Giovannis Zimmer“ oder Arthur Bernèdes „Belphégor, das Phantom des Louvre“. Im November 2015 startet er mit „Eine Dame verschwindet“ eine neue Reihe mit Lesungen der literarischen Vorlagen zu Alfred Hitchcocks Filmklassikern. Bereits seit 1979 ist Jens Wawrczeck einem großen Publikum als Teil des Kult-Trios „Die drei ???“ bekannt, der weltweit erfolgreichsten Hörspielserie. 2016 wird er hierfür gemeinsam mit seinen Sprecherkollegen für sein Lebenswerk mit dem Sonderpreis des Deutschen Hörbuchpreises ausgezeichnet. Ebenfalls 2016 wird sein erstes Gesangsalbum „Lost In Filmsongs“ erscheinen, auf dem er vergessene Filmsongs neu interpretieren wird. Insgesamt lebt der Schauspieler gern nach dem Motto eines seiner Lieblingsautoren, Marcel Aymé: „Das größte Vergnügen im Leben besteht darin, Dinge zu tun, die man nach Meinung anderer Leute gar nicht fertig bringt.“