Lesungen von Volker Lechtenbrink

© Carmen Lechtenbrink
Volker Lechtenbrink

Volker Lechtenbrink


© Carmen Lechtenbrink

Volker Lechtenbrink wurde 1944 in Cranz in Ostpreußen geboren und wuchs in Bremen und Hamburg auf. Schon als Achtjähriger sprach er im NDR-Kinderfunk, zwei Jahre später stand er im Weihnachtsmärchen des Deutschen Schauspielhauses auf der Bühne. Bundesweit bekannt wurde er 1959 durch die Rolle des Klaus Hager in Bernhard Wickis Antikriegsfilm Die Brücke. Vier Jahre danach gab Volker Lechtenbrink am Landestheater Hannover sein „richtiges“ Theaterdebüt und wurde dort 1967 Ensemblemitglied. Seitdem spielte er unter anderem an den Bühnen der Stadt Köln, am Bayerischen Staatsschauspiel in München und in Hamburg am Deutschen Schauspielhaus sowie immer wieder am dortigen Ernst Deutsch Theater und auf Tourneen im gesamten deutschsprachigen Raum. Für das Fernsehen ist er seit 1962 tätig. In Filmen wie Der Eiserne Gustav, Ein unvergessliches Wochenende oder Rosamunde Pilcher – Klippen der Liebe war er ebenso zu sehen wie in einer Reihe von Serien, angefangen von Der Kommissar über Dr. Stefan Frank bis hin zu Küstenwache und Großstadtrevier. Von 1995 bis 1997 war Volker Lechtenbrink Intendant der Bad Hersfelder Festspiele und von 2003 bis 2006 Intendant des Ernst Deutsch Theaters in Hamburg. Daneben arbeitet er als Synchronsprecher (Kris Kristofferson / Burt Reynolds) und für den Rundfunk. 2007 erhielt er den Deutschen Hörbuchpreis.


Es gibt auch andere, die empfinden so wie ich

Texte von Wolfgang Borchert, Erich Kästner und Oscar Wilde

In seinem "literarischen Gepäck" hat Volker Lechtenbrink Werke von Oscar Wilde, Erich Kästner und Wolfgang Borchert - drei Autoren, die nur auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. "Alle drei waren Literaten voller Witz und Sensibilität", sagt Lechtenbrink, "Menschen mit eigenwilligem Humor, traurig und komisch zugleich".

Termin: auf Anfrage
Dauer: ca. 1 Std. 40 Min. (inkl. Pause)

Gib die Dinge der Jugend mit Grazie auf!

Mit dem Antikriegsfilm "Die Brücke" wurde Volker Lechtenbrink als Fünfzehnjähriger über Nacht berühmt. Später überzeugte er auch als Sänger, Regisseur und Intendant - und immer wieder auf der Theaterbühne. Den "Bruder Leichtfuß", wie ihn der Spiegel einmal nannte, retteten manchmal nur eine Portion Glück und geduldige Freunde. Er erzählt von einer herzlichen, chaotischen Patchworkfamilie, von großen Kollegen wie Hildegard knef und Anthony Quinn, von Freunden wie Peter maffay und Kris Kristofferson, von Fußball mit Uwe Seeler und Günther Netzer, von der Neigung älterer Männer zu jüngeren Frauen und vom Glück, ganz allein auf einer kleinen Insel zu sein.

Termin: auf Anfrage
Dauer: ca. 1 Std. 40 Min. (inkl.Pause)

Von drauß vom Walde komm ich her

Heiteres und Besinnliches zur Weihnachtszeit

Für diesen Abend hat Volker Lechtenbrink seine ganz persönliche Auswahl an Weihnachtsgeschichten zusammengestellt. In der musikalisch von dem Hamburger Gitarristen Jürgen Schröder begleiteten Lesung erzählt er vom kleinen Mädchen mit den Schwefelhölzern, liest Erich Kästners Interview mit dem Weihnachtsmann und trägt den letzten Brief von J.R.R. Tolkien vor. Zum Programm gehören auch Texte von Storm, Hesse, Rilke und Oscar Wilde.

Termin: Weihnachtszeit/auf Anfrage
Dauer: ca. 1 Std. 40 Min. (inkl. Pause)