Doris Day - Day by Day

Musicaldrama von Rainer Lewandowski
© DERDEHMEL/Urbschat
Produktion: Schlosspark Theater Berlin

Die packende Lebensgeschichte eines Weltstars, untermalt mit bekannten Welthits, gefühlvollen Balladen und humorvollen Liedern.

Doris Day, die erfolgreichste amerikanische Schauspielerin und Sängerin der 50er und 60er Jahre, wurde immer wieder in eine Schublade gesteckt, in die sie eigentlich nicht hineinpasste: die Schublade der biederen Sauberfrau.
Dass ihr Privatleben alles andere als sauber und hollywoodlike verlaufen ist, dass das ewige Girl Next Door (das Mädchen von Nebenan) ein Leben geführt hat, dass sich kein Mädchen von nebenan je gewünscht hätte, erfuhr die Öffentlichkeit spätestens als Doris Day Mitte der siebziger Jahre ihre Autobiographie veröffentlichte und munter ihr Image demontierte. Hier erzählt sie unumwunden von ihren diversen gescheiterten Ehen, von Gatten, die entweder krankhaft eifersüchtig oder geldgierig waren, von einer unglücklichen Kindheit oder einem frühen tragischen Unfall, der ihrem Traum Tänzerin zu werden, ein jähes Ende bescherte, sie aber zum Singen brachte. Vielleicht ist diese Mischung aus Traurigkeit und Optimismus, die in ihrem Timbre mitschwingt, der heimliche Schlüssel zu ihrem unvergleichlichen Erfolg. Anders als viele ihrer Kolleginnen, hat sich Doris Day übrigens nie an die Regeln der Traumfabrik gehalten. Kaum einer Schauspielerin wurde öfter der „Sour Apple Award“ für besonders unkooperative Zusammenarbeit mit der Presse verliehen. Auch zögerte Doris Day nicht, sich aus dem Showgeschäft zurückzuziehen, als ihr Stern an Hollywoods Olymp noch sehr hell erstrahlte und sie mit ihrer Fernsehserie „The Doris Day Show“ Traumquoten erreichte. Ganz für sich und ohne große Dramatik der Scheinwelt den Rücken gekehrt und beschlossen, stattdessen die Doris Day Animal League zu gründen und sich dem Tierschutz zu widmen. Was sie auch heute, mit Anfang 90, noch mit Leidenschaft tut. Seit Jahrzehnten lebt sie in Carmel By The Sea, einem wunderschönen kleinen Küstenort bei San Francisco, in dem Clint Eastwood, einer ihrer größten Fans, Bürgermeister war. Doris Day hat mit einigen der bedeutendsten Regisseuren gearbeitet (u. a. Alfred Hitchcock), wurde für den Oscar nominiert und, neben vielen Ehrungen für ihre schauspielerischen Leistungen, auch mit den Grammy für ihr Lebenswerk als Sängerin ausgezeichnet.

Vorstellungstermine am Schlosspark Theater Berlin unter www.schlosspark-theater.de

Mit:


© Sergio Matos
Angelika Milster

Angelika Milster


© Sergio Matos

Angelika Milster ist in Neustrelitz/ Mecklenburg geboren und in Hamburg aufgewachsen. Dort erhielt sie bei Margot Höpfner ihre Ausbildung in den Bereichen Schauspiel, Gesang, Tanz und Pantomime. In der Folgezeit war sie an verschiedenen Bühnen tätig: Thalia- Theater Hamburg, Hebbel- Theater Berlin, Kom(m) ödchen Düsseldorf, Schiller- Theater Berlin, Staatstheater Stuttgart, Theater des Westens Berlin, Renaissance- Theater Berlin, Opernhaus Zürich, Volkstheater Wien, Theater an der Wien, am Deutschen Theater München. Auf der Bühne spielte Angelika Milster ihre wichtigsten Rollen in „Godspell“, „Schwarzer Jahrmarkt“, „Tingel Tangel“, „Kiss me Kate“, „Alles Theater“, „Cabaret“, „Keep Smiling“, „Lysistrate“, „Pariser Leben“, „Kurt-Weil-Revue“, „Song & Dance“ und der „UFA-Revue“, die auch in Washington D.C. ein großer Erfolg war. In Berlin war sie 1996 in der Revue „Blue Jeans“ und in der Titelrolle des Musicals „Hello, Dolly!“ im Theater des Westens zu sehen. Berühmt wurde Angelika Milster vor allem in der Rolle der „Grizabella“ in dem Andrew Lloyd Webber Musical „Cats“.


© Thomas Leidig
Sascha Rotermund

Sascha Rotermund


© Thomas Leidig

Sascha Rotermund, Jahrgang 1974, studierte Schauspiel in Hannover. Es folgten zahlreiche Engagements an Theatern von Bremen bis Berlin. Im Fernsehen war er u. a. in der ZDF-Serie „Küstenwache“ und in der RTL-Comedy „4 Singles“ zu sehen. Seit 2003 ist Sascha Rotermund außerdem ein gefragter Hörbuchinterpret und Synchronsprecher und lieh seine Stimme u. a. Joaquin Phoenix, Christian Bale, Jon Hamm in „Mad Men“, Omar Sy in „Ziemlich beste Freunde“ sowie Benedict Cumberbatch in „Star Trek – Into Darkness“.


© Janine Guldener
Nini Stadlmann

Nini Stadlmann


© Janine Guldener

Die gebürtige Wienerin, arbeitet seit 1999 als freischaffende Sängerin und Choreografin in Berlin. Dort spielte sie beispielsweise in „Chicago“, „Falco meets Amadeus“ (Theater des Westens), „Cats“ (Potsdamer Platz), „Drei von der Tankstelle“, „Wie einst im Mai“ und „Pinkelstadt“ (Schlosspark Theater), „Held Müller“, „Piraten“, „Aufstand der Glückskekse“ und „Stadt der Hunde“ (Neuköllner Oper) sowie die „Bianca“ in Barrie Kosky’s Inszenierung von „Kiss me Kate“ an der Komischen Oper. 2011 moderiert sie im Wintergarten-Varieté die Show „Peppermint Club“. Am Theater Basel war sie als Ivy Smith in Leonard Bernsteins „On the Town“ zu sehen, am Nationaltheater Mannheim und Landestheater Linz spielte sie die Hauptrolle in „Crazy for you“. 2009 gründet sie die Produktionsfirma Stammzellformation und spielt unter dem Motto: „Musical muss neu geschrieben werden“ Titelrollen in den Uraufführungen „Dr. Ich“, „Mamma Macchiato“, „Drei“, „Der Tod und die Mädchen“ und „Die Drei von der Stammzelle“. 2013 war sie als Ellie bei den Bad Hersfelder Festspielen zu sehen sowie am Staatstheater Hannover in „Street Scene“ als Mae Jones unter der Regie von Bernd Mottl.


© Juliane Bischoff
Sven Prüwer

Sven Prüwer


© Juliane Bischoff

SVEN PRÜWER wurde in Berlin geboren und absolvierte seine Ausbildung zum Bühnendarsteller an der Stage School in Hamburg. Seine Wege führten ihn u.a. an das Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg, das Theater an der Kö in Düsseldorf, die Oper Dortmund, das Theater des Westens in Berlin und zum Musical Dome in Köln. Das Theaterpublikum sah ihn z.B. in „DIE 13 ½ LEBEN DES KÄPT’N BLAUBÄR„ als Blaubär, in "ANATEVKA" als Mottel und Perchik, in „ANYTHING GOES" als Billy Crocker und in „EIN SOMMERNACHTSTRAUM" als Lysander. Zuletzt spielte er die verschiedensten Rollen, wie z.B. Lord Savage in „JEKYLL & HYDE“ bei den Bad Hersfelder Festspielen, Algernon Moncrief in „MEIN FREUND BUNBURY" an der Oper Halle, Garderobier Paul in „KISS ME KATE“ am Theater Erfurt, Anthony Hope in „SWEENEY TODD“ am Theater Görlitz, den Blechmann in „DER ZAUBERER VON OZ“ und den Sigismund Sülzheimer in „IM WEISSEN RÖSSL“ an der Musikalischen Komödie Leipzig und den Bösen Eduard in „RAPUNZEL“ bei den Brüder Grimm Festspielen Hanau. Von 2008 bis 2013 spielte er Professor Abronsius und Koukol in Roman Polanskis „TANZ DER VAMPIRE" in Berlin, Oberhausen und Stuttgart. Zur Zeit gastiert er regelmässig am Fritz Bremen und am Theater Görlitz. Sven ist als Dozent für Schauspiel tätig, ist auf mehreren Musical-CDs zu hören und stand darüber hinaus für einige deutsche TV-Produktionen vor der Kamera. (www.svenpruewer.de)


  • Liveband (4 Musiker)

Regie: Holger Hauer
Ausstattung: Saskia Wunsch
Choreographie: Christopher Tölle
Musik: Ferdinand von Seebach
Rechte: Verlag Hartmann & Stauffacher GmbH, Köln
Spielzeit: 15.09.2017 – 08.10.2017 und 06.04.2018 – 30.04.2018
Dauer: ca. 2 Std. 15 Min. (inkl. Pause)