Lesungen von Andreas Fröhlich & Jens Wawrczeck

© Christian Hartmann
Andreas Fröhlich

Andreas Fröhlich


© Christian Hartmann

Andreas Fröhlich wurde 1965 in Berlin geboren. Im Alter von sieben Jahren entdeckte man ihn im Kinderchor des SFB und 1973 sprach er seine ersten Hörspielrollen, u.a. bei Kurt Vethake und Ulli Herzog. 1978 wurde er als Bob Andrews für die Hörspielserie „Die drei ???“ engagiert. Später folgten Fernseh-, Film- und Theaterauftritte, unzählige Hörbücher, Features und Livelesungen. Fröhlich schrieb mehrere Fernsehdrehbücher (u.a. für die ZDF-Serie „Siebenstein“) und ist seit 1995 als Dialogbuchautor und Dialogregisseur tätig. So ist er zum Beispiel für die deutsche Synchronfassung von „Per Anhalter durch die Galaxis,“ „King Kong“ und „Der Herr der Ringe-Trilogie“ verantwortlich. Dort übernahm er auch die Rolle des Gollum/Smeagol. 2003 erhielt er den Deutschen Preis für Synchron in der Kategorie „Herausragendes Synchrondrehbuch“ für „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“.


© Uwe Tölle
Jens Wawrczeck

Jens Wawrczeck


© Uwe Tölle

Jens Wawrczeck wurde 1963 am Limfjord in Dänemark geboren und stand bereits als Kind beim NDR in Hamburg in Astrid Lindgrens „Die Brüder Löwenherz“ vor dem Mikrofon. An den Hamburger Kammerspielen gab er kurz danach sein Bühnendebüt und blieb seitdem sowohl dem Theater als auch dem Hörspiel treu. Nach seiner Schauspielausbildung in Hamburg, Wien und New York war er in den unterschiedlichsten Rollen zu sehen, für seine Darstellung des Edgar in Shakespeares „König Lear“ unter der Regie von Volker Lechtenbrink wurde er in Bad Hersfeld mit dem Kritiker- und Zuschauerpreis ausgezeichnet. Zuletzt war er in Hamburg in der deutschen Erstaufführung von Leon de Winters „Anne“ zu sehen und wird dort nächstes Jahr die Lady Bracknell in Anatol Preisslers Inszenierung von Oscar Wildes „Bunbury“ spielen. Jens Wawrczeck ist auch ein vielbeschäftigter Hörbuchinterpret, dessen Lesungen regelmäßig auf der HR-Bestenliste erscheinen. Unter seinem eigenem Hörbuchlabel Edition Audoba veröffentlicht er vergessene literarische Kostbarkeiten wie James Baldwins „Giovannis Zimmer“ oder Arthur Bernèdes „Belphégor, das Phantom des Louvre“. Im November 2015 startet er mit „Eine Dame verschwindet“ eine neue Reihe mit Lesungen der literarischen Vorlagen zu Alfred Hitchcocks Filmklassikern. Bereits seit 1979 ist Jens Wawrczeck einem großen Publikum als Teil des Kult-Trios „Die drei ???“ bekannt, der weltweit erfolgreichsten Hörspielserie. 2016 wird er hierfür gemeinsam mit seinen Sprecherkollegen für sein Lebenswerk mit dem Sonderpreis des Deutschen Hörbuchpreises ausgezeichnet. Ebenfalls 2016 wird sein erstes Gesangsalbum „Lost In Filmsongs“ erscheinen, auf dem er vergessene Filmsongs neu interpretieren wird. Insgesamt lebt der Schauspieler gern nach dem Motto eines seiner Lieblingsautoren, Marcel Aymé: „Das größte Vergnügen im Leben besteht darin, Dinge zu tun, die man nach Meinung anderer Leute gar nicht fertig bringt.“


All you need is love

Liebesbriefe berühmter Männer

Liebesbriefe sind etwas sehr Privates. Mit Herzblut geschrieben, sind die Zeilen eigentlich nur für jene Augen bestimmt, denen man am meisten vertraut. „Bitte, zeige diesen Brief keiner lebenden Seele“, schreibt etwa Oscar Wilde seinem Lebensgefährten Lord Alfred Douglas, liebevoll „Bosie“ genannt. Und selbst der sonst nicht eben schüchterne Henry Miller fürchtet, dass seine Liebesgrüße an Anais Nin in die Hände eines neugierigen Briefboten geraten könnten. „Ich liebe Dich so sehr, ich werde zungenlahm“, schreibt er, während er mit dem Stuhl auf dem Küchenboden herumreitet. Im digitalen Zeitalter werden Liebesschwüre immer häufiger per sms oder whatsApp übermittelt und besitzen daher, wenn es hoch kommt, die Haltbarkeit eines Kräuterquarks. Handverfasste Liebesbriefe hingegen sind unsterblich, sofern sie die Wut und die Enttäuschung eines Verlassenen überleben. In Liebesbriefen berühmter Männer finden wir somit auch unsere eigenen Dramen wieder: den Überschwang des Gefühls und Ängste vor dem Verlust, die Zärtlichkeit und Eifersucht, das erfüllte Glück und die schmerzliche Trennung. Wann sie geschrieben und gelesen wurden, spielt dabei keine Rolle, denn die Zeiten können sich ändern, aber die Liebe bleibt sich immer gleich.

Termin: auf Anfrage
Dauer: ca. 1 Std. 50 Min. (inkl. Pause)

Ein Sonntag in New York

Andy Warhol und Truman Capote

Zwei Megastars spazieren durch New York und unterhalten sich. Dabei bleibt kaum ein Thema unberührt: Mord, Stars, Drogen, Sex, Facelifts. Erleben Sie Andreas Fröhlich als Andy Warhol, den Papst der Popkultur und Jens Wawrczeck als Truman Capote, das Enfant Terrible der amerikanischen Society, (mit „Frühstück bei Tiffany“ wurde er unsterblich) bei ihrem munteren Geplauder durch die City That Never Sleeps. Am Saxophon begleitet von Tilman Ehrhorn.

Termin: auf Anfrage
Musik: Tilman Ehrhorn (Saxophon)
Dauer: ca. 1 Std. 50 Min. (inkl. Pause)