© Juliane Bischoff
Sven Prüwer

Sven Prüwer


© Juliane Bischoff

SVEN PRÜWER wurde in Berlin geboren und absolvierte seine Ausbildung zum Bühnendarsteller an der Stage School in Hamburg. Seine Wege führten ihn u.a. an das Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg, das Theater an der Kö in Düsseldorf, die Oper Dortmund, das Theater des Westens in Berlin und zum Musical Dome in Köln. Das Theaterpublikum sah ihn z.B. in „DIE 13 ½ LEBEN DES KÄPT’N BLAUBÄR„ als Blaubär, in "ANATEVKA" als Mottel und Perchik, in „ANYTHING GOES" als Billy Crocker und in „EIN SOMMERNACHTSTRAUM" als Lysander. Zuletzt spielte er die verschiedensten Rollen, wie z.B. Lord Savage in „JEKYLL & HYDE“ bei den Bad Hersfelder Festspielen, Algernon Moncrief in „MEIN FREUND BUNBURY" an der Oper Halle, Garderobier Paul in „KISS ME KATE“ am Theater Erfurt, Anthony Hope in „SWEENEY TODD“ am Theater Görlitz, den Blechmann in „DER ZAUBERER VON OZ“ und den Sigismund Sülzheimer in „IM WEISSEN RÖSSL“ an der Musikalischen Komödie Leipzig und den Bösen Eduard in „RAPUNZEL“ bei den Brüder Grimm Festspielen Hanau. Von 2008 bis 2013 spielte er Professor Abronsius und Koukol in Roman Polanskis „TANZ DER VAMPIRE" in Berlin, Oberhausen und Stuttgart. Zur Zeit gastiert er regelmässig am Fritz Bremen und am Theater Görlitz. Sven ist als Dozent für Schauspiel tätig, ist auf mehreren Musical-CDs zu hören und stand darüber hinaus für einige deutsche TV-Produktionen vor der Kamera. (www.svenpruewer.de)


Copyright: Philip Hegger/action press
Patrick Abozen

Patrick Abozen


Copyright: Philip Hegger/action press

Patrick Abozen beendet seine Ausbildung 2009 an der Schule für Schauspiel Hamburg. Von 2009 bis 2011 ist er unterwegs mit dem Tourneetheater Die Theatermacher mit ›Die Räuber‹ und ›Fröhlicher Weinberg‹. Er spielt u.a. 2010 am Renaissance Theater in Berlin, 2011-2013 am Deutschen Schauspielhaus und 2014 - 2016 an den Hamburger Kammerspielen. Dort wird er 2014 für seine Darstellung des Driss in der Bühnenfassung von ›Ziemlich beste Freunde‹ mit dem Rolf-Mares-Preis ausgezeichnet. Am Ernst Deutsch Theater ist er 2015 in ›Das Boot‹ zu sehen. Neben regelmäßigen Auftritten in verschiedenen Spielfilmen und Fernsehserien ist er seit 2013 fester Ermittler im Kölner ›Tatort‹.


© Santiago Ziesmer
Santiago Ziesmer

Santiago Ziesmer


© Santiago Ziesmer

Santiago Ziesmer absolvierte seine private Schauspielausbildung im Studio Hanny Herter. Seit 1973 arbeitet er regelmäßig an den verschiedensten Berliner Bühnen und als Gast u.a. in Stuttgart, Bochum, Bonn, Bamberg, Aachen, Luisenburg-Festspiele, Salzburger Festspiele sowie auf Tourneen. Über 60 Rollen im TV (z.B. „Rivalen der Rennbahn“/ZDF oder „Hinter Gittern“/RTL), zahlreiche Hörspiel- und Synchronrollen (z.B. „SpongeBob“, „Steve Urkle“ in „Alle unter einem Dach“, das „Ferkel“ in „Winnie Puuh“, „Ren und Stimpy“ und „Queer as Folk“ sowie mehrfach den Schauspieler Steve Buscemi).


© Jan Frankl
Thomas Borchert

Thomas Borchert


© Jan Frankl

Thomas Borchert gehört zu den Topstars der europäischen Musicalszene. Er verkörperte u.a. den Frank N. Furter in der "Rocky Horror Show", Judas in "Jesus Christ Superstar", Lucheni und Der Tod in "Elisabeth", Buddy in "Die Buddy Holly Story", Jean Valjean in "Les Misérables", Leopold Mozart in "Mozart!", Jekyll & Hyde im gleichnamigen Musical, Graf von Krolock in "Tanz der Vampire", Das Phantom der Oper im Musical von Lloyd Webber, die Titelpartie in Wildhorns "Dracula", Gaston in "Gigi" (London) und Maxim de Winter in "Rebecca". Die Hauptrolle in "Der Graf von Monte Christo" schrieb ihm Komponist Frank Wildhorn auf den Leib, sowie auch den Merlin in "Artus-Excalibur". In der DE von "Next To Normal" spielte er den Dan. Im Klassiker "Kiss Me Kate" war er als Fred/ Petruchio bei den Bad Hersfelder Festspielen und als Perón in der Wiener "Evita"Produktion zu sehen. Als Schauspieler, Komponist und Produzent brachte Borchert den Monolog "Novecento" auf die Bühne der Hamburger Kammerspiele, wo er auch die Rolle des Anthony in der DE von "End Of The Rainbow" spielte. Bei den ShakespeareFestspielen auf der Rosenburg (Österreich) spielte er Theseus und Oberon in "Ein Sommernachtstraum". Für die VBW konzipierte er die Musical-Show "Rock It" und für das Musical "Divas" (Wiener Metropol) schrieb er mehrere Songs. Als Singer/Songwriter hat er fünf Alben herausgebracht. Für "Mehr als jedes Wort" wurde er 2001 mit dem "Preis der deutschen Songpoeten" ausgezeichnet. Mit verschiedenen Soloabenden tritt Borchert seit vielen Jahren regelmäßig in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf. Sein aktuelles Album "Midlife" ist im März 2017 erschienen.


© Jerry Marwig
Jerry Marwig

Jerry Marwig


© Jerry Marwig

Ob Theater, Musical oder Fernsehen, der gebürtige Amerikaner Jerry Marwig, der seine Ausbildung an der Stage School of Music, Dance and Drama in Hamburg absolvierte, hat in allen Genres eine Menge Erfahrung. So stand er schon mehrfach bei den Festspielen in Bad Hersfeld auf der Bühne. Unter der Regie von Volker Lechtenbrink zeigte er sich in klassischen Stücken, wie "Was ihr wollt" als Orsino und in "Romeo und Julia" als Graf Paris. Weitere Festspielerfahrung sammelte er in Feuchtwangen als William von Baskerville in "Der Name der Rose" und Professor Higgins in "My Fair Lady". Doch auch im Musical fühlt sich Jerry wohl. So spielte er unter Anderem in der "Rocky Horror Show" den Brad und bei "Mamma Mia!" in Stuttgart den Sam. Im Operettenhaus in Hamburg spielte und kreierte Jerry in der Uraufführung des Udo-Jürgens-Musicals "Ich war noch niemals in New York" die männliche Hauptrolle Axel Staudach. Des Weiteren stand er in "Sunset Boulevard", "Blutsbrüder", "Gut gegen Nordwind" und "Alle Sieben Wellen" auf der Bühne. Im Schmidts Tivoli war er der Cliff Bradshaw in "Cabaret". Danach führte es Jerry zurück nach Stuttgart, wo er im Stage Palladium Theater als Sam in "Mamma Mia!" zu sehen war. Zuletzt stand er im Stage Theater des Westens in derselben Rolle auf der Bühne. Dem Fernsehpublikum ist Jerry Marwig aus TV-Serien wie "Großstadtrevier", "Unter Uns" und "Rettungsflieger" bekannt. Bis Okt. 2015 war er in der "Mamma Mia!!-Produktion in Oberhausen zu sehen – natürlich als Sam. Im Fritz Remond Theater in Frankfurt war er zuletzt in dem Daniel Glattauer Stück "Die Wunderübung" an der Seite von Anja Kruse zu sehen.


Martin Armknecht


Martin Armknecht...


© Kammerspiele Magdeburg
Jens-Uwe Günther

Jens-Uwe Günther


© Kammerspiele Magdeburg

geboren 1941 in Magdeburg Studium Komposition, Dirigieren und Klavier an der Hochschule für Musik in Leipzig Schauspielkapellmeister / Musikalischer Leiter an den Theatern Erfurt, Weimar, Dresden und Leipzig Dozent für Musikerziehung an der Theaterhochschule in Leipzig Freischaffender Komponist Kunstpreis der Stadt Weimar 1979 / Ehrennadel des Verbandes der Komponisten und Musikwissenschaftler 1980 / 1. Preis beim Grabbe-Kompositionswettbewerb 1999 Mehr als 300 Schauspielmusiken für das Theater, Filmmusiken für DEFA und Fernsehen, 5 Kammeropern, 3 Ballette, 3 Streichquartette, eine Chorsinfonie, je 2 Konzerte für Klavier bzw. Schlagzeug und Orchester


© Jürgen Kemmer
Holger Umbreit

Holger Umbreit


© Jürgen Kemmer

Holger Umbreit absolvierte seine Schauspielausbildung bei Margot Höpfner und begann seine Theaterlaufbahn 1996 bei den Bad Hersfelder Festspielen unter der Intendanz von Volker Lechtenbrink. Nach verschiedenen Theaterengagements auf Tournee konzentrierte er sich auf Synchron- Sprecher- und TV-Aufgaben in Hamburg. So spielte er in beliebten TV-Serien wie u.a. "Die Rettungsflieger", "Großstadtrevier", "Da kommt Kalle", "Die Pfefferkörner", "Notruf Hafenkante", "Tatort" oder "Sibel & Max". 2013 startete er mit Jörg Schüttauf die Lesung aus "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand." Ebenfalls 2013 spielten beide dann auch die Uraufführung des Theaterstücks am Altonaer Theater Hamburg. 2016 gründete Holger Umbreit schließlich das Tourneetheater "umbreit Entertainment e.K."


© Holger Petzold
Holger Petzold

Holger Petzold


© Holger Petzold

Holger Petzold ist in Owschlag, Schleswig-Holstein geboren. Einen Großteil seiner Kindheit verbrachte er in Brasilien. In Hamburg absolvierte er seine Schauspielausbildung, Theaterengagements in Frankfurt, Bonn, Freiburg und München folgten. Holger Petzold war in unzähligen Fernsehproduktionen in den unterschiedlichsten Rollen - es werden inzwischen an die 160 gewesen sein - zu sehen. Darunter auch internationale Produktionen z. B. "Väter und Söhne", als Partner von Bruno Ganz und Julie Christie. Einen großen Bekanntheitsgrad erreichte er als Dr. Rens in der legendären "Schwarzwaldklinik". Er lebt mit seiner Familie auf Mallorca.


Holger Hauer


Holger Hauer ist seit fast dreißig Jahren als Regisseur, Schauspieler, Sänger, Autor und Übersetzer an vielen deutschen Bühnen und beim Fernsehen erfolgreich tätig. Als Schauspieler und Sänger ist er immer wieder in großen Rollen, wie z. B. Georges oder Albin in „La Cage Aux Folles“, Prof. Higgins in „My Fair Lady“, Conferencier in „Cabaret“, Frank’N Furter in „The Rocky Horror Show“ oder Stelzfuß in „The Black Rider“ an verschiedenen Stadt-, Staats- und Nationaltheatern zu sehen. Neben dem Musical überzeugte er im reinen Sprechtheater mit Rollen wie Banco in „Macbeth“, Innocence in „Yvonne, die Burgunderprinzessin“ und anderen. Auch in Fernsehserien wie beispielsweise „Wilsberg“, „Ein Fall für Zwei“ und „Familie Dr. Kleist“, oder auch im „Tatort“ ist er immer wieder auf dem Bildschirm präsent. Mehrere Monate spielte er jeweils bei „GZSZ“, „Hinter Gittern“, „Sternenfänger“ und „Rote Rosen“. Seine Regiekarriere begann er am Staatstheater Saarbrücken, an dem er zwei Musicals, die er von Amerika nach Deutschland holte, übersetzte, und als deutsche Erstaufführung auf die Bühne brachte. Als Regisseur, insbesondere für die Sparte Musical erntet Holger Hauer seitdem große Anerkennung, da er seine ganze Erfahrung, gepaart mit großem Ideenreichtum und ebensolcher Professionalität lustvoll in die Arbeit einbringt. Angelika Milster Angelika Milster ist in Neustrelitz/ Mecklenburg geboren und in Hamburg aufgewachsen. Dort erhielt sie bei Margot Höpfner ihre Ausbildung in den Bereichen Schauspiel, Gesang, Tanz und Pantomime. In der Folgezeit war sie an verschiedenen Bühnen tätig: Thalia- Theater Hamburg, Hebbel- Theater Berlin, Kom(m) ödchen Düsseldorf, Schiller- Theater Berlin, Staatstheater Stuttgart, Theater des Westens Berlin, Renaissance- Theater Berlin, Opernhaus Zürich, Volkstheater Wien, Theater an der Wien, am Deutschen Theater München. Auf der Bühne spielte Angelika Milster ihre wichtigsten Rollen in „Godspell“, „Schwarzer Jahrmarkt“, „Tingel Tangel“, „Kiss me Kate“, „Alles Theater“, „Cabaret“, „Keep Smiling“, „Lysistrate“, „Pariser Leben“, „Kurt-Weil-Revue“, „Song & Dance“ und der „UFA-Revue“, die auch in Washington D.C. ein großer Erfolg war. In Berlin war sie 1996 in der Revue „Blue Jeans“ und in der Titelrolle des Musicals „Hello, Dolly!“ im Theater des Westens zu sehen. Berühmt wurde Angelika Milster vor allem in der Rolle der „Grizabella“ in dem Andrew Lloyd Webber Musical „Cats“.


© Jürgen Weyrich
Debora Weigert

Debora Weigert


© Jürgen Weyrich

Nach der Schauspielschule von Maria Körber erfolgten Engagements am Hansa-Theater, bei den Berliner Stachelschweinen (mit Wolfgang Gruner), am Theater am Kurfürstendamm, am Kriminaltheater, nach München und Frankfurt, am Renaissance-Theater, an der Tribüne Berlin sowie am Schlosspark Theater Berlin. Zuletzt spielte sie an der Seite von Georg Preuße („Mary“) bei den Berliner Jedermann- Festspielen im Dom die Werke. Im Bereich Synchronisation und Hörspiel ist sie ebenfalls tätig, sie leiht ihre Stimme z.B. Christina Hendricks („Mad Men“) und Bellamy Young („Scandal“). Zuletzt wirkte sie im Hörspiel „Der Hund der Baskervilles” mit – unter der Regie von Bastian Pastewka. Im Fernsehen war sie in mehreren Produktionen tätig, u.a. „GZSZ“ und „SOKO Wismar“. Ein eigenes Life-Hörspielprojekt wird 2015 fortgesetzt.


© Brigitte Grothum
Brigitte Grothum

Brigitte Grothum


© Brigitte Grothum

Brigitte Grothum wurde 1935 in Dessau geboren und zog im Alter von 15 Jahren nach Berlin.[1] Das Abitur absolvierte sie an der Ricarda-Huch-Schule in Berlin-Charlottenburg und begann danach eine Schauspielausbildung bei Marlise Ludwig und Herma Clement. Anfangs spielte sie hauptsächlich Theater an verschiedenen Berliner Bühnen. Später kehrte sie trotz vieler Engagements in Rundfunk- und Film immer wieder an die Bühne zurück. 1966 und 1967 trat sie bei den Salzburger Festspielen als Hermia in Shakespeares Ein Sommernachtstraum unter der Regie von Leopold Lindtberg auf. 1955 stand sie in Reifende Jugend erstmals vor der Kamera und im Jahr darauf spielte sie die „Marion“ in dem Reiter-Drama Preis der Nationen (Das Mädchen Marion). Bekannt wurde Brigitte Grothum 1961 vor allem durch ihre Hauptrolle in der Edgar Wallace-Verfilmung Die seltsame Gräfin an der Seite von Klaus Kinski, mit dem sie damals auch privat befreundet war. Als weitere Wallace-Adaptionen folgten Das Gasthaus an der Themse und Der Fluch der gelben Schlange.

Im Fernsehen war Grothum in über 100 verschiedenen Produktionen zu sehen. Das zeitlich längste Fernsehengagement erlebte sie als Magda Färber in der TV-Vorabendserie Drei Damen vom Grill, wo sie an der Seite von Brigitte Mira, Günter Pfitzmann und Harald Juhnke spielte. Als Regisseurin inszenierte Grothum 1987 das Mysterienspiel Jedermann von Hugo von Hofmannsthal, das seit dem Fall der Mauer jährlich im Herbst im Berliner Dom aufgeführt wird.[2]

Darüber hinaus war Grothum seit 1957 in der Synchronisation tätig und lieh ihre Stimme prominenten Kolleginnen wie Lee Remick (Sie möchten Giganten sein), Diane Keaton (Der Schläfer), Barbara Eden (Unternehmen Feuergürtel), Virginia Mayo (Maschinenpistolen), Diana Rigg als Emma Peel in Mit Schirm, Charme und Melone[3] oder Debbie Watson als Tammy in der Fernsehserie Tammy, das Mädchen vom Hausboot. In Die Halbstarken synchronisierte sie Karin Baal, da diese zuvor noch nie vor einer Kamera gestanden hatte und auch sonst über keinerlei schauspielerische Erfahrung verfügte.

Neben diversen Filmrollen stand Brigitte Grothum auch mehrfach auf deutschen Theaterbühnen. So zuletzt 2011 und 2012 in Berlin und Hamburg[4] in der sehr erfolgreichen Theaterproduktion von Kalender Girls. Vom 21. Juni bis zum 2. Juli 2012 verkörperte sie von Folge 30 bis 36 Gertrud Mahlbeck in der ZDF-Telenovela Wege zum Glück – Spuren im Sand und war von Folge 69 bis 74 erneut in dieser Rolle zu sehen.

Sie ist die Nichte des deutschen Flugpioniers Hans Grade. Mit dem aus Bayern stammenden Orthopäden Manfred Weigert ist sie seit 44 Jahren in zweiter Ehe[5] verheiratet, das Paar hat zwei Kinder.[6] Sie wohnt in Berlin-Nikolassee.[7] Ihre Tochter Debora Weigert ist auch Schauspielerin.


© Renate Neder
Antje Schmidt

Antje Schmidt


© Renate Neder

Noch während ihrer Schauspielausbildung in Berlin gelang Antje Schmidt mit der Hauptrolle in Xaver Schwarzenbergers Kino-Komödie „Beim nächsten Mann wird alles anders“ 1989 der Einstieg ins Filmgeschäft. Im selben Jahr debütierte sie am Residenztheater München und arbeitete dort u.a. mit Regisseuren wie August Everding, George Tabori, Amelie Niermeyer, Peter Palitzsch, Arie Zinger und Martin Kusej. 1990 wurde Antje Schmidt mit dem bayerischen Förderpreis für junge Künstler ausgezeichnet. Das Berliner Publikum kennt sie aus Schnitzlers Reigenadaption “the blue room” von David Hare (Theater am Kurfürstendamm) und „Die Beleidigten” von Ulrich Hub am Maxim Gorki Theater. Neben den Theaterarbeiten entstanden weitere Kinoproduktionen. So zum Beispiel der internationale Spielfilm „Amen”, in dem Antje Schmidt unter der Regie von Costa Constatin Gavras (nach Motiven von Rolf Hochhuths „Der Stellvertreter“) in einer der Hauptrollen zu sehen war. 1997 stand die Schauspielerin in dem Kinofilm „James Bond - der Morgen stirbt nie“ in einer Gastrolle an der Seite von 007 Agent Pierce Brosnan vor der Kamera. Ihre Fernsehbiografie von inzwischen über 70 Filmen reicht von Klassikern wie „Tatort“, „Polizeiruf 110“, bekannten Serien wie „Danni Lowinski“, „Die Kanzlei“, „Wilsberg“, „Notruf Hafenkante“, „Ein starkes Team“, „Der Staatsanwalt“ bis hin zu den unterschiedlichsten Spielfilmformaten wie historische Zweiteiler, Melodram, kleines Fernsehspiel, Politthriller und Screwball-Komödie. Für ihre herausragenden schauspielerischen Leistungen in den Filmen „Und morgen geht die Sonne wieder auf“ (Johannes Fabrik) und „Der Elefant in meinem Bett“ (Marc Schlichter) wurde Antje Schmidt im Jahr 2000 mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet.


© Christian Hartmann
Andreas Fröhlich

Andreas Fröhlich


© Christian Hartmann

Andreas Fröhlich wurde 1965 in Berlin geboren. Im Alter von sieben Jahren entdeckte man ihn im Kinderchor des SFB und 1973 sprach er seine ersten Hörspielrollen, u.a. bei Kurt Vethake und Ulli Herzog. 1978 wurde er als Bob Andrews für die Hörspielserie „Die drei ???“ engagiert. Später folgten Fernseh-, Film- und Theaterauftritte, unzählige Hörbücher, Features und Livelesungen. Fröhlich schrieb mehrere Fernsehdrehbücher (u.a. für die ZDF-Serie „Siebenstein“) und ist seit 1995 als Dialogbuchautor und Dialogregisseur tätig. So ist er zum Beispiel für die deutsche Synchronfassung von „Per Anhalter durch die Galaxis,“ „King Kong“ und „Der Herr der Ringe-Trilogie“ verantwortlich. Dort übernahm er auch die Rolle des Gollum/Smeagol. 2003 erhielt er den Deutschen Preis für Synchron in der Kategorie „Herausragendes Synchrondrehbuch“ für „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“.


© Agentur ZAV
Achim Wolff

Achim Wolff


© Agentur ZAV

Der in Berlin geborene Schauspieler absolvierte sein Schauspielstudium an der Hochschule für Film und Fernsehen in Babelsberg. Vom Romeo bis zum Mephisto im „Faust“ spielte Achim Wolff nahezu alle großen klassischen Rollen, ist aber ebenso im Boulevard-Theater zuhause. So verkörperte er in über 1.300 Vorstellungen der „Pension Schöller“ den Philipp Klapproth am Ku’damm Theater. Mit Désirée Nick spielte er im Stück „Ein Mann fürs Grobe“ zum ersten Mal im Schlosspark Theater und zuletzt mit Brigitte Grothum im „Geliebten Lügner“. Er stand für fast 100 Kinofilme und TV-Produktionen vor der Kamera. Besondere Popularität erlangte er durch die Rolle des Rudi Reschke in den „Salto…“- Serien mit Wolfgang Stumph. Alle Jahre wieder sieht man ihn als Weihnachtsmann in der KiKa-Produktion „Beutholomäus“. Auch in zahlreichen TV-Serien war Achim Wolff zu sehen. Seit mehr als 20 Jahren ist Achim Wolff auch als Regisseur tätig.


© Uwe Tölle
Jens Wawrczeck

Jens Wawrczeck


© Uwe Tölle

Jens Wawrczeck wurde 1963 am Limfjord in Dänemark geboren und stand bereits als Kind beim NDR in Hamburg in Astrid Lindgrens „Die Brüder Löwenherz“ vor dem Mikrofon. An den Hamburger Kammerspielen gab er kurz danach sein Bühnendebüt und blieb seitdem sowohl dem Theater als auch dem Hörspiel treu. Nach seiner Schauspielausbildung in Hamburg, Wien und New York war er in den unterschiedlichsten Rollen zu sehen, für seine Darstellung des Edgar in Shakespeares „König Lear“ unter der Regie von Volker Lechtenbrink wurde er in Bad Hersfeld mit dem Kritiker- und Zuschauerpreis ausgezeichnet. Zuletzt war er in Hamburg in der deutschen Erstaufführung von Leon de Winters „Anne“ zu sehen und wird dort nächstes Jahr die Lady Bracknell in Anatol Preisslers Inszenierung von Oscar Wildes „Bunbury“ spielen. Jens Wawrczeck ist auch ein vielbeschäftigter Hörbuchinterpret, dessen Lesungen regelmäßig auf der HR-Bestenliste erscheinen. Unter seinem eigenem Hörbuchlabel Edition Audoba veröffentlicht er vergessene literarische Kostbarkeiten wie James Baldwins „Giovannis Zimmer“ oder Arthur Bernèdes „Belphégor, das Phantom des Louvre“. Im November 2015 startet er mit „Eine Dame verschwindet“ eine neue Reihe mit Lesungen der literarischen Vorlagen zu Alfred Hitchcocks Filmklassikern. Bereits seit 1979 ist Jens Wawrczeck einem großen Publikum als Teil des Kult-Trios „Die drei ???“ bekannt, der weltweit erfolgreichsten Hörspielserie. 2016 wird er hierfür gemeinsam mit seinen Sprecherkollegen für sein Lebenswerk mit dem Sonderpreis des Deutschen Hörbuchpreises ausgezeichnet. Ebenfalls 2016 wird sein erstes Gesangsalbum „Lost In Filmsongs“ erscheinen, auf dem er vergessene Filmsongs neu interpretieren wird. Insgesamt lebt der Schauspieler gern nach dem Motto eines seiner Lieblingsautoren, Marcel Aymé: „Das größte Vergnügen im Leben besteht darin, Dinge zu tun, die man nach Meinung anderer Leute gar nicht fertig bringt.“


© Jeanne Degraa
Jörg Westphal

Jörg Westphal


© Jeanne Degraa

Jörg Westphal wurde 1968 in Suhl in Thüringen geboren. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er im nahegelegenen Theater in Meiningen. Nach der Ausbildung als Krankenpfleger folgte das Schauspielstudium an der Schauspielschule Leipzig. Noch während des Studiums wurde er als Gast in Theatern in Chemnitz, Cottbus und Dresden engagiert. Nach Abschluss des Studiums 1998 ging er an das GRIPS-Theater Berlin und spielte dort 15 Jahre in unzähligen Stücken (natürlich auch in der legendären „Linie1“) als festes Ensemblemitglied. Noch immer steht er dort als Gast auf der Bühne. Heute ist er freier Schauspieler und in Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.


© Sergio Matos
Angelika Milster

Angelika Milster


© Sergio Matos

Angelika Milster ist in Neustrelitz/ Mecklenburg geboren und in Hamburg aufgewachsen. Dort erhielt sie bei Margot Höpfner ihre Ausbildung in den Bereichen Schauspiel, Gesang, Tanz und Pantomime. In der Folgezeit war sie an verschiedenen Bühnen tätig: Thalia- Theater Hamburg, Hebbel- Theater Berlin, Kom(m) ödchen Düsseldorf, Schiller- Theater Berlin, Staatstheater Stuttgart, Theater des Westens Berlin, Renaissance- Theater Berlin, Opernhaus Zürich, Volkstheater Wien, Theater an der Wien, am Deutschen Theater München. Auf der Bühne spielte Angelika Milster ihre wichtigsten Rollen in „Godspell“, „Schwarzer Jahrmarkt“, „Tingel Tangel“, „Kiss me Kate“, „Alles Theater“, „Cabaret“, „Keep Smiling“, „Lysistrate“, „Pariser Leben“, „Kurt-Weil-Revue“, „Song & Dance“ und der „UFA-Revue“, die auch in Washington D.C. ein großer Erfolg war. In Berlin war sie 1996 in der Revue „Blue Jeans“ und in der Titelrolle des Musicals „Hello, Dolly!“ im Theater des Westens zu sehen. Berühmt wurde Angelika Milster vor allem in der Rolle der „Grizabella“ in dem Andrew Lloyd Webber Musical „Cats“.


© Agentur Nielsen
Kai Maertens

Kai Maertens


© Agentur Nielsen

Kai Maertens entstammt der berühmten Hamburger Theaterfamilie Maertens. Nach Abitur und Zivildienst bereiste er knapp fünf Jahre Südeuropa, Afrika und Amerika auf der Suche nach der Wahrheit. Die fand er dann, nach dem Besuch der Hamburger Schauspielschule, 1983 am Kindertheater der Städtischen Bühnen Osnabrück. Es folgten feste Engagements in Köln und am Thalia Theater Hamburg. Dort arbeitete er mit Regisseuren wie Ruth Berghaus, Katharina Thalbach, George Tabori, Jürgen Flimm und Jürgen Gosch. Seit 1992 ist er als freier Schauspieler und Regisseur tätig. Es folgten seitdem Rollen u. a. im TAT Frankfurt, im Kai Theater Brüssel, im HAU Berlin, im Schauspielhaus Wien, im St. Pauli Theater Hamburg sowie im Theater am Kurfürstendamm Berlin, in den Hamburger Kammerspielen und im Renaissance-Theater Berlin. Bei den Störtebeker Festspielen auf Rügen führte er bei „Beginn einer Legende“ im Sommer 2013 Regie. Seine erste TV-Rolle bekam er 1984 unter der Regie von Wolfgang Staudte in dem Fernsehspiel „Typisch Schauspieler“. Einem Millionenpublikum wurde er durch Serien wie u. a. „Sterne des Südens“, „Geisterjäger John Sinclair“, „SOKO Wismar“ und „Der Landarzt“ bekannt. Im Kino war er u. a. 2012 in dem Film „Judengasse“ von Carsten Degenhard zu sehen, der auf den Festspielen in Cannes Weltpremiere feierte. Er ist glühender Fan von Jens Wawrczeck und dem FC St. Pauli.


© Thomas Lüders
Katja Weitzenböck

Katja Weitzenböck


© Thomas Lüders

Katja Weitzenböck ist in Tokio geboren, im fränkischen Erlangen aufgewachsen und seit 2000 mit ihrer Familie in Berlin zu Hause. In Erlangen besuchte sie die Rudolf-Steiner-Schule, lernte Geige und sang im Bach-Chor. Nach dem Abitur bereiste sie Australien, wo sie zuerst als Serviererin arbeitete und dann als Fotomodell entdeckt wurde. Für Agenturen wie Eileen Ford und Ford Models arbeitete sie in New York, Mailand und Paris. In Paris absolvierte Weitzenböck dann auch ihre Schauspielausbildung im Franco-Américaine Cinéma et Théâtre (FACT) bei Sarah Eigermann, Edwin Gerard und John Strasberg. Im Anschluss folgten Theaterengagements in Paris, Nürnberg und Berlin. Von 1991 bis 1993 ließ sie sich bei Karin Waehner an der Schola Cantorum Paris im Tanz ausbilden. Zu ihren TV-Hauptrollen gehören unter anderem Jean-Jacques Kahns „Chacun son Tour“ (FRANCE 2 Paris), Gabriel Baryllis „Seitensprung in den Tod“ (SAT.1), Bernhard Stephans „Ein Mann für gewissen Sekunden“ (ZDF), Andrea Katzenbergers „Alle Zeit der Welt“ (ARD), Christiane Balthasars „Fürchte Dich nicht“ (ZDF) und Ulli Baumanns „Wilde Wellen“ (ZDF). In der ZDF Reihe „Engel der Gerechtigkeit“ (Regie: Karola Meeder, Sigi Rothemund) spielte Katja Weitzenböck die titelgebende Anwältin Dr. Patricia Engel und im mit dem Bayerischen Filmpreis 2013 ausgezeichneten Kinofilm „Das Haus der Krokodile“ die Mutter dreier Kinder, die einem Geheimnis auf der Spur sind. 2014 folgten die Hauptrollen in der zweiteiligen internationalen Rosamunde Pilcher Verfilmung „Valentines Kiss“ (ZDF, Regie Sarah Harding) und in der neuen ARD Reihe „Vancouver Bay“ (Regie: Michael Wenning). Dem Theater ist Katja Weitzenböck immer treu geblieben, zuletzt mit Engagements an der Komödie am Kurfürstendamm mit dem Stück „Paare“ und am Schlosspark Theater Berlin mit „Auf Messers Schneide (Cancun)“.


© Maria Hartmann
Maria Hartmann

Maria Hartmann


© Maria Hartmann

Maria Hartmann arbeitet seit vier Jahrzehnten als Schauspielerin. Geboren in Hamburg, begann sie mit 18 Jahren ihre Karriere am Thalia Theater. 1980 ging sie mit Boy Gobert nach Berlin an die Staatlichen Schauspielbühnen und traf dort mit vielen wichtigen Regisseuren zusammen, so etwa mit Hans Lietzau, Katharina Thalbach oder Niels-Peter Rudolph. Neben der Theatertätigkeit steht sie immer wieder vor der Kamera, spielte in Kinoproduktionen wie "Anonyma" (Regie Max Färberböck) oder "Drei" (Regie Tom Tykwer). Auch kann man sie in unterschiedlichsten Fernsehfilmen sehen wie etwa in "Im falschen Leben", im "Tatort" oder in "Kommissarin Heller". Darüber hinaus arbeitet Maria Hartmann häufig für den Rundfunk. Mit großer Leidenschaft veranstaltet sie seit Jahren literarische Lesungen, hat ein eigenes Literaturkonzept entwickelt, erarbeitet Programme zu vielfältigen Themen und bringt auf diese Weise Passion und Beruf zusammen.


© Janine Guldener
Nini Stadlmann

Nini Stadlmann


© Janine Guldener

Die gebürtige Wienerin, arbeitet seit 1999 als freischaffende Sängerin und Choreografin in Berlin. Dort spielte sie beispielsweise in „Chicago“, „Falco meets Amadeus“ (Theater des Westens), „Cats“ (Potsdamer Platz), „Drei von der Tankstelle“, „Wie einst im Mai“ und „Pinkelstadt“ (Schlosspark Theater), „Held Müller“, „Piraten“, „Aufstand der Glückskekse“ und „Stadt der Hunde“ (Neuköllner Oper) sowie die „Bianca“ in Barrie Kosky’s Inszenierung von „Kiss me Kate“ an der Komischen Oper. 2011 moderiert sie im Wintergarten-Varieté die Show „Peppermint Club“. Am Theater Basel war sie als Ivy Smith in Leonard Bernsteins „On the Town“ zu sehen, am Nationaltheater Mannheim und Landestheater Linz spielte sie die Hauptrolle in „Crazy for you“. 2009 gründet sie die Produktionsfirma Stammzellformation und spielt unter dem Motto: „Musical muss neu geschrieben werden“ Titelrollen in den Uraufführungen „Dr. Ich“, „Mamma Macchiato“, „Drei“, „Der Tod und die Mädchen“ und „Die Drei von der Stammzelle“. 2013 war sie als Ellie bei den Bad Hersfelder Festspielen zu sehen sowie am Staatstheater Hannover in „Street Scene“ als Mae Jones unter der Regie von Bernd Mottl.


© Thomas Leidig
Sascha Rotermund

Sascha Rotermund


© Thomas Leidig

Sascha Rotermund, Jahrgang 1974, studierte Schauspiel in Hannover. Es folgten zahlreiche Engagements an Theatern von Bremen bis Berlin. Im Fernsehen war er u. a. in der ZDF-Serie „Küstenwache“ und in der RTL-Comedy „4 Singles“ zu sehen. Seit 2003 ist Sascha Rotermund außerdem ein gefragter Hörbuchinterpret und Synchronsprecher und lieh seine Stimme u. a. Joaquin Phoenix, Christian Bale, Jon Hamm in „Mad Men“, Omar Sy in „Ziemlich beste Freunde“ sowie Benedict Cumberbatch in „Star Trek – Into Darkness“.


© Jeanne Degraa
Susanna Capurso

Susanna Capurso


© Jeanne Degraa

Im zarten Alter von sieben Jahren stand Susanna Capurso, geboren und aufgewachsen in Italien, zum ersten Mal auf der Bühne. Nach dem Abitur ging sie nach Rom, wo sie ihre Schauspielausbildung absolvierte und einige Jahre Theater spielte. Ende 1983 zog sie dann nach Berlin, wo sie zuerst in den Berliner Kammerspielen in mehreren Stücken und Musicals auftrat, es folgten das Theater am Kurfürstendamm und die Freie Volksbühne. 7 Jahre spielte sie im Ensemble des legendären Teatr Kreatur, wofür es Preise und Nominierungen regnete. Es folgten Tourneen in Argentinien, Chile, Uruguay, Holland, Polen, Frankreich, Schweiz, Österreich und natürlich auch ganz Deutschland. Gleichzeitig hat sie immer wieder in zahlreichen TV-Produktionen und Kino-Filmen mitgewirkt, u.a. 7 Jahre im Hauptcast der „Lindenstraße“, in „Soko Köln“, „Alisa“, „Die Rosenheim Cops“ u.v.a.


© Kammerspiele Magdeburg
Susanne Bard

Susanne Bard


© Kammerspiele Magdeburg

Nach ihrer Klavierausbildung absolvierte Susanne Bard ein Schauspielstudium an der Theaterhochschule in Leipzig. Ihre Theaterlaufbahn begann sie 1987 an den Bühnen der Stadt Magdeburg, wechselte 1990 an die Freien Kammerspiele Magdeburg und arbeitete seit 2001 als freischaffende Schauspielerin in der Schweiz, Österreich und Deutschland. Unter anderem spielte sie in dieser Zeit die Rolle der Elisabeth in „Glaube Liebe Hoffnung“, Celimene in „Der Menschenfeind“, Mephisto in „Faust“ und die Kaiserin in „Die Europäer“ in Wien. Ab 2007 war Susanne Bard Ensemblemitglied am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, wo sie in verschiedenen Inszenierungen zu sehen war und mehr als 30 mal mit ihrem Solostück „The Kraut“ über Marlene Dietrich zu begeistern wusste. Gastspiele führten sie u.a. nach Berlin, Wien, Plovdiv, Leipzig, Halle und Weimar sowie zu Festivals in Bulgarien und Zypern. Außerdem wirkte sie (insbesondere für MDR und WDR) an zahlreichen Hörspiel- und CD-Produktionen mit.


© Timo Wagner
Tilmar Kuhn

Tilmar Kuhn


© Timo Wagner

Tilmar Kuhn, geboren in Berlin-Friedrichshain, studierte nach wenigen Semestern Französisch und Geschichte an der Humboldt-Universität Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. Nach seiner Ausbildung war er festes Ensemblemitglied an den Staatstheatern in Oldenburg und Braunschweig, sonst freischaffend mit Gastverträgen in Berlin, München, Hamburg, Stuttgart, Dresden, Leipzig, Aachen, Potsdam, Zürich. Eigene Abende gestaltete er mit Gogols „Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen“, den Tagebuchfragmenten von Njinski, einer Lesung von Trakl-Gedichten. Kuhn war in zahlreichen Fernsehproduktionen zu sehen, wie beispielsweise der „Lindenstraße“. Zudem spricht er seit vielen Jahren für den Rundfunk.


© Carmen Lechtenbrink
Volker Lechtenbrink

Volker Lechtenbrink


© Carmen Lechtenbrink

Volker Lechtenbrink wurde 1944 in Cranz in Ostpreußen geboren und wuchs in Bremen und Hamburg auf. Schon als Achtjähriger sprach er im NDR-Kinderfunk, zwei Jahre später stand er im Weihnachtsmärchen des Deutschen Schauspielhauses auf der Bühne. Bundesweit bekannt wurde er 1959 durch die Rolle des Klaus Hager in Bernhard Wickis Antikriegsfilm Die Brücke. Vier Jahre danach gab Volker Lechtenbrink am Landestheater Hannover sein „richtiges“ Theaterdebüt und wurde dort 1967 Ensemblemitglied. Seitdem spielte er unter anderem an den Bühnen der Stadt Köln, am Bayerischen Staatsschauspiel in München und in Hamburg am Deutschen Schauspielhaus sowie immer wieder am dortigen Ernst Deutsch Theater und auf Tourneen im gesamten deutschsprachigen Raum. Für das Fernsehen ist er seit 1962 tätig. In Filmen wie Der Eiserne Gustav, Ein unvergessliches Wochenende oder Rosamunde Pilcher – Klippen der Liebe war er ebenso zu sehen wie in einer Reihe von Serien, angefangen von Der Kommissar über Dr. Stefan Frank bis hin zu Küstenwache und Großstadtrevier. Von 1995 bis 1997 war Volker Lechtenbrink Intendant der Bad Hersfelder Festspiele und von 2003 bis 2006 Intendant des Ernst Deutsch Theaters in Hamburg. Daneben arbeitet er als Synchronsprecher (Kris Kristofferson / Burt Reynolds) und für den Rundfunk. 2007 erhielt er den Deutschen Hörbuchpreis.


© Steffen T. Sengebusch
Jörg Schüttauf

Jörg Schüttauf


© Steffen T. Sengebusch

Jörg Schüttauf, 1961 in Chemnitz geboren, ist gelernter Tischler und startete seine Theaterkarriere als Bühnentechniker der Chemnitzer Oper, bevor er die Seiten wechselte und Schauspiel studierte. Nach zahlreichen Film- und Bühnenrollen wurde er spätestens als „Fahnder“ (AR D 1992 - 1996) einem Millionenpublikum bekannt. Er war Kommissar Fritz Dellwo im Frankfurter Tatort (2002 – 2010) und wurde bisher mit 4 Adolf-Grimme-Preisen, 2 Fernsehpreisen, 1 Preis der Deutschen Filmkritik für "Berlin is in Germany" sowie zahlreichen weiteren Preisen ausgezeichnet. 2017 erhielt er den Bayerischen Filmpreis als bester Schauspieler.


Vor Nachname


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Hans Mustermann


ist ein toller kerl